Klar: Zungenbrecher heißt auf Englisch nicht Zungenbreaker sondern tongue-twister. Ein bisschen Englisch können wir schließlich alle. Doch je tiefer man sich in die Weltsprache begibt, desto schwieriger wird sie: Der Wortschatz scheint endlos und unregelmäßig. Die Vielfalt der Redewendungen wirkt oft undurchdringlich. Knifflige Details machen die Grammatik schwierig. Auch bei der Aussprache hat es Englisch manchmal faustdick hinter den Ohren. Wir präsentieren euch fünf Wörter, die viele Menschen falsch aussprechen.

Nummer 1: „definitely“

Wir beginnen mit dem Wort „definitely“. Gewiss handelt es sich hierbei um ein Wort, das des Öfteren selbst von Muttersprachlern nicht nur falsch ausgesprochen, sondern auch nur allzu gerne falsch geschrieben wird. Manche schreiben Zeit ihres Lebens „definately“ oder „defiantly“ und das sogar nachdem sie etliche Male korrigiert wurden. Bei manchen Wörtern ist einfach der Fehlerteufel gekommen um zu bleiben.

FALSCH ausgesprochen: „Dee-fie-ant-lee“, „Def-i-nit-lee“ oder „De-fen-tlee“
RICHTIG ausgesprochen:„Def-i-nit-lee“. In korrekter Transkription sieht das so aus: /dɛf.ənɪt.li/

Nummer 2: „sword“

Wenn auch grundsätzlich recht einfach, ist dieses Wort ein ewig alter Stolperstein bezüglich seiner Aussprache. Fast niemand bekommt es auf die Reihe, das englische Schwert richtig auszusprechen. Dabei ist der Trick ganz einfach: Das „w“ in „Sword“ ist einfach stumm. That’s it!

FALSCH ausgesprochen: „Swörd“ oder „Sword“
RICHTIG ausgesprochen:„Sord“. In korrekter Transkription sieht das so aus: /sɔɹd/

Nummer 3: „itinerary“

Wir steigern uns mit einem nicht mehr ganz so einfachen Wort. Wenn auch du nach all den Strapazen des letzten Jahres vorhast in den Urlaub zu fahren, wirst du wahrscheinlich eine To-do-Liste anfertigen, die du am Ziel deiner Träume abwickeln willst. Beginnen wir das Ganze mit einer Reiseroute, im Englischen „itinerary“. Dieses Wort ist verdammt kompliziert auszusprechen und sorgt immer wieder für den sprichwörtlichen Knoten in der Zunge.

FALSCH ausgesprochen: „Eye-tin-air-ee“ oder „Eye-ten-ee-air-ee“
RICHTIG ausgesprochen: „Eye-tin-er-air-ee“. In korrekter Transkription sieht das so aus: /aɪˈtɪn əˈrɛr i/

Nummer 4: „pseudonym“

Ok, jetzt wird es etwas schwieriger und dieses Wort erfordert mit Sicherheit nicht nur den Aussprach- sondern auch den Sprachakrobatik-Fortgeschrittenenkurs. Konzentriert euch. Das Wort lautet „Pseudonym“. Zugegeben, wenn dieses Wort so da steht, dann verursacht es noch keine Probleme. Bei der Aussprache verhält es sich dann aber schon etwas anders. Das „p“ ist nämlich stumm und das „e“ wird geschluckt und durch ein „j“ ersetzt.

FALSCH ausgesprochen: „Psoo-doh-nim“ oder „Soo-doh-name“
RICHTIG ausgesprochen: „Sju-deh-nim“. In korrekter Transkription sieht das so aus: /ˈs(j)uː.dəʊ.nɪm/

Nummer 5: „bury“

Klein, fein und in aller Munde falsch! Naja, zumindest fast alle Münder verlassen diese vier Buchstaben falsch ausgesprochen. Denkt bei „bury“ immer daran, dass es sich verhält wie bei der Beere, also „berry“. Die spricht man nämlich beide gleich aus. Dieses linguistische Phänomen nennt sich „homophonie“.

FALSCH ausgesprochen: „Buh-ree“
RICHTIG ausgesprochen: „Bare-ee“. In korrekter Transkription sieht das so aus: /ˈbɛ.ɹi/

Wie man also sieht kann die englische Sprache eine sehr komplexe sein und vermag uns mit ihren Kapriolen nur allzu gerne in den phonetischen Wahnsinn zu treiben. Mit ein bisschen Arbeit, etwas Übung und viel Geduld kann jede/r Englischlernende sie aber knacken. Es braucht nur etwas Kontext, die richtige Aussprache und den Wunsch, die englische Sprache zu beherrschen.

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