Professionelles Training verleiht nach dem derzeitigen Verständnis in den Berufsverbänden neue Kompetenzen und baut auf die bereits vorhandenen Stärken, Potenziale und Bedürfnisse der Teilnehmenden auf. Als Ergebnis eines Trainings sollen die Teilnehmenden in der Lage sein, das neu Gelernte direkt umzusetzen.

Es gibt allerdings in Österreich keinen geforderten Kompetenznachweis für Trainerinnen und Trainer. „Wenn Trainer zukünftig in den großen Bildungseinrichtungen wie BFI, WIFI oder AMS-nahen Instituten tätig sein wollen, ist die ISO-Zertifizierung vorteilhaft bzw. sogar Bedingung für eine Trainertätigkeit. Am freien Seminarmarkt ist es als Qualitätskriterium für die Trainer noch nicht zur Gänze angekommen“, erklärt Günther Mathé, Geschäftsführer careercenter, in einem Gespräch mit dem Magazin Training. Umso wichtiger ist es also, auf einen renommierten Anbieter zu setzen, der neben

  • jahrelanger Erfahrung und
  • umfassenden Referenzen auch
  • Trainerinnen und Trainer mit ISO-Zertifizierung (ISO 9001 und 29990) und
  • moderne Lernmethoden (z.B. „LENA“) aufweisen kann.

„Achten Sie auch immer auf die Zielgruppe des Instituts“, rät Mag. Rudolf Kottbauer, Key Account Manager bei WIFI International. International tätige Unternehmen haben beispielsweise andere Ansprüche als regionale. Sprachkurse für Studierende erfüllen andere Anforderungen als Sprachkurse für Ihre Mitarbeiter aus dem Vertrieb zum Beispiel.

Die wichtigsten Kriterien für die Auswahl eines Trainers sind auch laut Studie „Marketing im Weiterbildungsmarkt 2008/2009“ vom Deutschen Institut für Marketing (DIM) folgende: Fachwissen, Methodenkompetenz, Qualität des Trainings, Kundenorientierung und die Bereitschaft, ein Seminar auf die Anforderungen der Teilnehmer anzupassen. Gerade qualifizierte firmeninterne Trainings entsprechen mit ihrem maßgeschneiderten Programm diesen Kriterien. Der Preis hingegen wird laut Studie, für die 130 Personalentscheider befragt wurden, als weniger wichtig eingestuft.

Weiterbildungsziele definieren in 3 Schritten

Wenn Sie einen geeigneten Anbieter für Ihre firmeninterne Trainings suchen, geht es auch darum, die Weiterbildungsziele Ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu definieren. Denn nur wer sein Ziel kennt, kann dieses auch erreichen. Und wenn Sie die Ziele der Aus- oder Weiterbildungsmaßnahmen kennen, können Sie auch gezielt den richtigen Anbieter suchen. Worauf es ankommt, wenn Sie den Weiterbildungsbedarf erheben wollen, lesen Sie hier. Die Ziele definieren Sie am besten in drei Schritten:

Schritt 1: Gründe für die Weiterbildung definieren

Die Gründe für Aus- und Weiterbildung sind vielfältig. Finden Sie eine Antwort auf die Frage, was die Mitarbeiter durch die Weiterbildung erreichen sollen, zum Beispiel:

  • Fachkompetenz erweitern
  • Neue Kompetenzen aufbauen
  • Zeitmanagement verbessern
  • ….

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Schritt 2: Welchen Gewinn soll das Training bringen?

Definieren Sie, inwiefern das Unternehmen von der Aus- oder Weiterbildung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen profitieren soll. Mögliche Gewinne könnten zum Beispiel folgende sein:

  • Umsatzsteigerung
  • Kostensenkung
  • Qualitätsmaximierung
  • Steigerung der Mitarbeitermotivation
  • Effizienzsteigerung
  • Innovation fördern
  • Risiken minimieren
  • Employer Branding
  • ….

Schritt 3: Kerngebiet definieren

Je nachdem, wie die Antworten in Schritt 1 und 2 lauten, entscheiden Sie, in welchem Bereich die Fortbildung Ihrer Mitarbeiter Sinn macht. Wollen Sie Innovation fördern und Risiken in der Produktion minimieren? Dann sind wahrscheinlich Fachschulungen die beste Wahl. Zur Effizienzsteigerung lohnen zum Beispiel Trainings der Soft Skills. Braucht es Unterstützung in der IT, im Vertrieb oder auf der Managementebene? Das Kerngebiet gibt den Rahmen vor, in dem die Ziele erreicht werden sollen.

Fazit: Erwartungen definieren und Ergebnisse messen

Wenn Sie in diesen drei Schritten alle Fragen beantworten können, haben Sie ein gutes Basiswissen über die Weiterbildungsziele ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und einen Eindruck darüber, mit welchem Bildungspartner sie diese am besten erreichen können. In einem persönlichen Gespräch mit dem Anbieter, werden Bedarf und Ziele der Aus- oder Weiterbildung in der Regel gemeinsam ganz genau analysiert, um optimale Ergebnisse zu gewährleisten. Achten Sie bei der Wahl des Bildungsinstituts immer darauf, dass es alle Qualitätskriterien erfüllt.

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