Mit Sprachen kommt man weiter. Nicht nur privat – auch beruflich. Laut einer 2019 veröffentlichten Studie von IBM sinkt die Nachfrage nach Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die Forderung nach Sprachkenntnissen wird hingegen jetzt sogar höher eingestuft als noch im Jahr 2016.

Das mag zunächst erstaunen, da Mobiltelefone, Tablets und Computer allgegenwärtig sind. Aber emotionale Intelligenz besitzen nach wie vor nur Menschen. Während also ein Softwareprogramm Englisch ins Deutsche und umgekehrt übersetzen kann, erkennt ein Computer noch immer nicht den Ton, die Nuancen und den Kontext.

Sprachen online lernen?

Online-Sprachtrainings sind eine moderne und flexible Alternative zu herkömmlichen Unterrichtsmethoden. Das Beratungsunternehmen Deloitte identifizierte in den Human Capital Trends 2019 „kontinuierliches Lernen“ als Top-Trend. Um dieses Ziel zu erreichen, brauche es „learning in the flow of life“. Lernprozesse müssen demnach so gestaltet sein, dass sie in den Arbeitsalltag und das Privatleben der Mitarbeitenden passen, und Lerninhalte überall und zu jeder Zeit zugänglich sein. Doch wie kann man seine Mitarbeitenden motivieren und sicherstellen, dass sie kontinuierlich lernen?

Auf allen Geräten verfügbar

Sprachtraining muss einheitlich und auf allen Geräten verfügbar sein. Lernende möchten sowohl auf dem Desktop als auch auf dem Tablet oder Smartphone die gleiche intuitive und ausgereifte Learning Journey erleben können. Ob kurze Spiele auf dem Smartphone, um den Sprachwortschatz zu testen, oder eine Vokabelübung in der U-Bahn: Online-Sprachtrainings werden in Zukunft noch stärker gefragt sein, da die jungen Generationen immer flexibler arbeiten und mobiler werden möchten.

Deshalb lernt man Sprachen online

Das Umweltbewusstsein wächst. Statt mit dem Auto zu fahren oder zu fliegen, wird immer öfter der Zug genommen. Auch aus ökologischem Antrieb verwenden Lernende heutzutage verstärkt Online-Inhalte und verzichten auf gedruckte Artikel wie Zeitschriften, Arbeitsblätter oder Lehrbücher.

  • Die Welt wird auch zunehmend multikultureller, einschließlich unserer Arbeitsplätze. Das Erlernen einer neuen Sprache kann dementsprechend sowohl privat als auch beruflich zahlreiche Türen öffnen.
  • Ergebnisse lassen sich in kürzester Zeit messen und analysieren. So kann eine Vorgesetzte oder ein Vorgesetzter beispielsweise schnell und unkompliziert sehen, wie lange sich Mitarbeitende in einer Trainingseinheit aufhalten, und Testergebnisse sowie Lerntrends innerhalb des Teams, der Abteilung oder des Unternehmens abrufen.
  • Online-Sprachtraining ermöglicht eine gezielte Personalisierung. Lernende können mit auf sie zugeschnittenen Inhalten arbeiten, was nicht nur die Lernmotivation, das Interesse am Lernen aufrechterhält, sondern auch die Ausdauer fördert. Künstliche Intelligenz spielt auch hier eine wichtige Rolle: Sie führt automatisch User und Coaches auf Basis von Sprachniveau, Jobrolle, Jobtitel, Lernverhalten, Vorlieben, Trainerprofil und mehr zusammen. Lerninhalte werden in Echtzeit an die Karriere jeder einzelnen Person angepasst – etwas, was in einem regulären Klassenzimmer nicht ohne weiteres machbar wäre.

 

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