WIFI-Trainer:innen, wissen, was sie tun. Das trifft auch auf Markus Steininger zu. Der Oberösterreicher lehrt an der Unternehmer-Akademie. Dort arbeitet er mit den Teilnehmer:innen an unternehmerischen Problemstellungen. Außerdem ist er selbstständig als Online-Consulter unterwegs. 

„Ich habe das Online Business von der Pike auf gelernt“

WIFI-Blog: Herr Steininger, wie sind Sie zum Experte für Online Business geworden?

Markus Steininger: In den letzten 14 Jahren habe ich Erfahrung in den unterschiedlichsten Bereichen sammeln dürfen. Nach der HTL arbeitete ich als Webentwickler an Webseiten, Webshops und Apps. Die Basics wie Datenbanken und Content Management Systeme habe ich sozusagen von der Pike auf gelernt.

Nach einigen Jahren absolvierte ich am FH Campus Steyr ein berufsbegleitendes Bachelor-Studium im Bereich Marketing und Electronic Business. Das Studium ermöglichte mir den Umstieg ins Projektmanagement und später ins Consulting, wo es um die Beratung von KMUs in den Bereichen Webseiten, Webshops, Apps und Online Marketing ging.

Wie sind Sie dann zum WIFI gekommen?

Zum WIFI bin ich durch Zufall gekommen. Bei Beratungen der WKO wurde ich als Externer für den Bereich Digitalisierung hinzugezogen. Ich habe junge Unternehmer:innen zu Themen wie digitaler Markterschließung beraten. Häufig in Einzelsessions, während der Pandemie auch online. Einer der Verantwortlichen ist auf mich zugekommen und meinte: „Das was du machst, brauchen wir in der Unternehmer-Akademie: Leute mit Ideen, die auf andere eingehen können und praxisorientiert arbeiten“. So ist eins zum anderen gekommen.

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„Online-Projekte sind wie Hausbauen“

Worum geht es in Ihren Seminaren?

Wenn man etwas 14 Jahre lang macht, kennt man die Herausforderungen aus der Praxis. Es sind häufig ähnliche Problemstellungen, welche in Unternehmen auftreten. Mein Ziel ist, gemeinsam mit den Unternehmen Lösungen zu erarbeiten, um Online erfolgreich zu sein. Die Teilnehmer:innen sind total motiviert, weil sie etwas lernen wollen. Deshalb machen mir die Seminare so großen Spaß, da man auf Augenhöhe miteinander sprechen kann.

Mein Ziel ist es bei Online-Projekten Zeit und Geld bestmöglich einzusetzen, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten.

Wenn Projekte entstehen, ist das ein bisschen wie Hausbauen. Man schafft ein Fundament, alles weitere baut darauf auf, bis das fertige Haus bewohnbar ist. Es macht Freude, bei so einem Prozess mit dabei zu sein.

Was gibt Ihnen Ihre Tätigkeit als WIFI-Trainer:in persönlich?

Ich profitiere vom WIFI zum einen durch das Netzwerk und die zahlreichen Kontakte, die ich knüpfen kann. Was mich außerdem reizt, ist das gegenseitige voneinander Lernen. Ich arbeite viel in Einzelsessions mit Unternehmen. Da lernt man Problemstellungen in Unternehmen verschiedener Größenordnung kennen und erarbeitet gemeinsam Möglichkeiten, um diese zu lösen. Das ist für mich das Schöne an dieser Tätigkeit: gegenseitig voneinander zu lernen.

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