Jeder Mensch, der beruflich selbstständig ist, weiß: Ein gutes Netzwerk ist unabdingbar. Aber auch Arbeitnehmer/innen brauchen Kontakte. Denn wer weiß schon, was die Zukunft bringt?

Ein erfolgreiches Netzwerk funktioniert wie eine gute Beziehung. Den die wichtigste Frage zum beruflichen Netzwerken stellen sich auch Millionen von Singles …

… Wo lernt man eigentlich Leute kennen?

Wie viele Beziehungssuchende sollte man sich in der Nähe umschauen – und den eigenen Freundeskreis abscannen: Wer macht was? Wer ist in einer ähnlichen Branche? Wer könnte mit mir gut zusammenarbeiten? Das geht natürlich am besten digital über Freundeslisten auf Social Media-Plattformen.

Coworking Cafés hingegen sind fast schon maßgeschneidert dafür, fremde Menschen kennenzulernen. Denn: fast jede/r ist alleine hier zum Arbeiten. Ganz themengerecht veranstalten einige Lokale, Organisationen, Consulting-Firmen und Fachgruppen auch spezielle Netzwerktreffen – einfach nachgoogeln. Die Bandbreite reicht vom Kreativfrühstück bis zum Promi-Talk.

Online-Plattformen nutzen

Online-Dating ist nicht nur im Privatbereich möglich. Auch für den Business-Bereich gibt es Plattformen, die Sie wahrscheinlich kennen, beispielsweise auf LinkedIn oder XING. Headhunter suchen hier gezielt nach neuen Arbeitskräften.

Auch die Facebook-Page leistet immer wieder gute Dienste. Extra-Tipp: Gezielt nach Gruppen auf den jeweiligen Plattformen suchen. Stichwort-Beispiele: Selbstständigkeit, Gründer/innen oder eben Netzwerktreffen. Dann gibt‘s hier noch 10 Apps, die professionelle Netzwerker/innen kennen sollten.

Visitenkarten ausgetauscht – aber wie geht‘s weiter?

Beziehung muss man festigen, pflegen und wachsen lassen. So beschreibt es Erfolgscoach Celinne Da Costa im Wirtschaftsmagazin Forbes: Kümmern Sie sich liebevoll um Kontakte, ähnlich Ihrer liebsten privaten Beziehungen. Da Costa illustriert dabei 3 tragende Säulen einer erfolgversprechenden Business- Beziehung

Entgegenkommen

Jede harmonische Verbindung besteht aus Geben und Nehmen. Aus Kompromissen. Aus Gefallen tun und um etwas bitten. Wie schafft man es, diese Balance zu halten?

Da Costa schlägt vor, es den Menschen einfacher zu machen, zu helfen. Das heißt konkret:

  • Genau formulieren, was die Bitte ist.
  • Alles so vorbereiten, um die Ausführung möglichst stressfrei und unanstrengend zu gestalten. Und somit Respekt vor der Zeit und Energie der anderen Person zeigen.

Aufmerksam sein

Menschen sollten einen auch tatsächlich interessieren. Das bedeutet: sich merken, was die Leute erzählen. Klarerweise ideal: Geburtstage, Lebensereignisse, etc. im Blick haben und darauf reagieren – mit Grußkarten, Anrufen, Likes.

Dankbarkeit zeigen

Tut einem jemand einen Gefallen, sollte man sich bedanken. Sich entgegen solchen ungeschriebenen Gesetze mit einem flachen „Du, super danke, gell!“  zu verabschieden, ist vielleicht nicht die feine englische Art.

Um Originalität geht es hier aber nicht. Eine Tafel Schoko oder eine Flasche Wein mag doch jede/r – oder hat etwas zum Weiterschenken. 😉

Gemeinsam Spaß haben

Wir sind in Österreich. Natürlich feiern wir gern. Einladungen zum Grillen bei Business-Bekannten, Sportpartien, Vernissagen oder sonstige Anlässe – das alles sollten Sie auf gar keinen Fall ausschlagen.

Privates und Berufliches vermischt sich hier ein bisschen. Das ist aber nicht das Schlechteste: So lernen Sie mehr über die Personen kennen, beziehungsweise können Sie sich selber in Szene setzen. Und sei es „nur“ durch Ihre hervorragenden Weinkenntnisse, die eigentlich gar nichts mit Ihrem Berufsprofil zu tun haben. Praxis-Tipp zum Schluss: Dabei lieber selber nüchtern bleiben und die Gesellschaft genießen. 😉

 

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