Alle im Alter 35+ erinnern sich bestimmt: Was waren das noch für Zeiten als man sich einen Festnetzanschluss mit drei anderen Nachbarn teilte! Erst ein Druck auf den kleinen schwarzen Knopf am Vierteltelefon eröffnete dem Gesprächswilligen eine freie Leitung – oder eben nicht. Nun, ganz früher wurde sogar noch an einer Kurbel gedreht. Und heute? Heute kann sich kaum jemand mehr ein Leben ohne Smartphone und Internet vorstellen. Wir vernetzen uns über soziale Medien, wo wir uns in Echtzeit mitteilen, miteinander diskutieren, einander liken, kritisieren oder shitstormen. Die digitale Vernetzung prägt aber auch die industrielle Zukunft – Stichwort: Industrie 4.0.

Die Digitalisierung verändert unser Leben, aber:

Verändert es sich dadurch auch schneller? Diese Frage wurde auch beim SOFAtalk  für das aktuelle LENA-Magazin  gestellt. Geladen waren Gäste wie Sonnentor-Gründer Johannes Gutmann, Psychotherapeutin Rotraud Perner, VinziRast-Betreiberin Cecily Corti oder Veränderungsexpertin Doris Naisbitt. Letztere sieht sehr wohl einen Zusammenhang zwischen der fortschreitenden Technologie und der Geschwindigkeit des Wandels: „Veränderung ist heute wesentlich schneller und globaler, trotzdem bleiben unsere Grundbedürfnisse dieselben, wie beispielsweise ein sicherer Arbeitsplatz.“ Genau diese Diskrepanz sei der Grund, warum wir Veränderung noch stärker empfinden.

WIFI-Sofatalk 2017: Veränderung

Wenn wir zum Sofatalk einladen, kommen interessante Geprächspartner: Johannes Gutmann (SONNENTOR), Rotraud A. Perner, Doris und John Naisbitt, Cecily Corti und andere. Sie diskutierten das Thema Change – und was es dafür braucht. Nachzulesen im Juni in unserem LENA-Magazin!

Posted by WIFI Österreich on Donnerstag, 4. Mai 2017

Tipp

TIPP: Veränderung anpacken!

Häufig schlummern neue Fähigkeiten schon in einem. Inspiration kann man sich im WIFI-Kursbuch holen. Oder man stellt den WIFI-Bildungsexperten gleich eine brennende Frage. Außerdem: Die WIFIs bieten Bildungsberatung – in jedem Bundesland.

Neues wagen und Erfahrung sammeln!

„Ein jeder Wechsel schreckt den Glücklichen …“   Zitate wie jenes von Friedrich Schiller lassen vermuten, dass es den Generationen vor uns ähnlich ergangen ist. Etwa in der Zeit der Industrialisierung als bahnbrechende Erfindungen wie Dampfmaschine, Elektrifizierung oder Verbrennungsmotor die Weltwirtschaft und das Leben der Menschen veränderten. Dass schon damals Veränderungen von den Betroffenen als außergewöhnlich wahrgenommen wurden, unterstreicht auch der Schweizer Managementforscher Hans A. Wüthrich. Im Interview mit dem LENA-Magazin sieht er die mangelnde Erfahrung als Ursache für die Verunsicherung im Umgang mit dem Unbekannten. Wie wir gegensteuern können? Querdenker Wüthrich empfiehlt, stets Neues zu wagen, denn nur so lassen sich die Erfahrungswelten erweitern.

Lernen hilft, Veränderungen zu meistern

Widerspricht eine anstehende Veränderung den eigenen Erfahrungen, wird man sich eher dagegen sträuben. Neue Erfahrungen zu sammeln, daraus zu lernen, fördert auch die Bereitschaft, gewohnte Pfade zu verlassen. Apropos Lernen: Kann man auch den Umgang mit Veränderungen lernen? „Es braucht eine Form des Lernen, die uns in einen freudvollen Umgang mit Veränderung setzt, denn: Veränderung liegt in unserer Natur“, erklärt Lehrgangsleiterin für Organisations- und Personalentwicklung am WIFI Wien Beatrice Pacher. Mit lebendigem und nachhaltigem Lernen stärken die WIFIs landesweit Veränderungskompetenz und fördern genau jene Skills, die zum Gelingen der Transformation beitragen: Selbstlernkompetenz, eigenverantwortliches Denken, Mut, Neugier und Selbstvertrauen. Das macht einen quasi unschlagbar – beim Umgang mit der Digitalisierung, beim Meistern neuer Herausforderungen im Job oder bei der beruflichen Neuorientierung. Denn das Wichtigste ist: Veränderung passiert, aber wir können sie gestalten. Das macht das Leben richtig spannend und ist die beste Voraussetzung, um glücklich zu sein!

TippTIPP: Veränderung anpacken!

Häufig schlummern neue Fähigkeiten schon in einem. Inspiration kann man sich im WIFI-Kursbuch holen. Oder man stellt den WIFI-Bildungsexperten gleich eine brennende Frage. Außerdem: Die WIFIs bieten Bildungsberatung – in jedem Bundesland.