Eine Sinnfrage: Wer erfolgreich im Job ist, es dank ständiger Weiterentwicklung zum Experten auf seinem Fachgebiet gebracht hat, es liebt, sich Tag für Tag damit zu beschäftigen und auch noch gut dafür bezahlt wird, darf sich glücklich schätzen. Dennoch fragt sich so manche Fach- oder Führungskraft irgendwann nach dem tieferen Sinn ihres Tuns. Nach etwas, das nicht vergänglich ist. Das weiterlebt – auch, wenn wir einmal nicht mehr sind.

Sinnstiftend: Wissen weitergeben

Es gibt viele Möglichkeiten, den persönlichen Sinn im Leben zu finden: Aussteigen und sich anderswo neu erfinden, sich karitativ engagieren oder sich über die Kunst ausdrücken, etwa beim Malen. Wissen an andere Menschen weiterzugeben, kann ebenso sinnstiftend sein. Mehr noch: Das Bedürfnis, Wissen zu teilen, steckt in jeden von uns. Der Psychoanalytiker Erik Erikson (1902-1994) beschreibt in seinem „Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung“ unterschiedliche Stadien, die Menschen im Laufe ihres Lebens durchlaufen und die zu ihrer positiven Entwicklung beitragen. Leitsatz einer Entwicklungsstufe im mittleren Erwachsenenalter: Ich bin, was ich bereit bin zu geben. Diese Phase ist davon geprägt, sich um künftige Generationen zu kümmern. Und dazu zählt laut Erikson alles, was für die Nachkommen brauchbar sein könnte – auch das Lehren.

Tiefsinnig: eine fundierte Trainerausbildung

Der Wunsch nach Erfüllung ist wohl das wichtigste Motiv, zu handeln. Mit dem Ziel, Trainer in der Erwachsenenbildung zu werden, schlägt man gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe: Man bleibt in seinem Fachgebiet tätig, kann sein Wissen multiplizieren und auf die Art der Gemeinschaft einen Dienst erweisen. Damit aus der Berufung ein Beruf wird, braucht es freilich eine fundierte Ausbildung: Das WIFI bietet einen Diplom-Lehrgang an, der auf den neuesten Erkenntnissen der Lernforschung basiert. Demzufolge stehen die Lernenden im Zentrum des Seminar-Geschehens. Und Trainer in der Erwachsenenbildung sollen dazu anregen, aktiv zu werden und selbst zu lernen. Diese Selbstlernkompetenz ist der Schlüssel dazu, berufliche Herausforderungen zu meistern. Die WIFIs haben dafür ein eigenes Lernmodell entwickelt – das WIFI-Lernmodell LENA .

Räume schaffen – für Lernen, das Sinn macht

Basis dieser LENA-gerechten Trainerausbildung ist das WIFI-Trainerkompetenzprofil. Trainer erarbeiten und erweitern auf dem Weg zum WIFI-Trainer-Diplom ihre didaktische und ihre soziale Kompetenz sowie ihre Selbstkompetenz und Kontextkompetenz. Während der Ausbildung ermöglicht eine Online-Selbstevaluierung den angehenden Trainern, ihre Entwicklung zu reflektieren. Schließlich sind sie wichtige Akteure des modernen Lernverständnisses: Mit ihrer Haltung und didaktischen Professionalität schaffen sie den Raum für lebendiges und nachhaltiges Lernen. Am Ende dieser Ausbildung steht das WIFI-Trainer-Diplom, das den Zugang zum WIFI-Trainer-Zertifikat nach EN ISO/IEC 17024  sichert.

Sinnvoll: Erst Diplom, dann Zertifikat

Der absolute Gipfel einer Trainerausbildung ist nach einer schriftlichen Projektarbeit, mündlicher Präsentation, Mini-Fallstudie und erfolgreicher Abschlussprüfung erreicht: Mit dem Personenzertifikat erwirbt man eine Trainerqualifizierung nach international anerkannten Normen – mit einem wesentlichen Zusatznutzen: In der Prüfungsvorbereitung steht die kompetente Begleitung von selbstgesteuerten, aktivierendem, situativem und sozialem Lernen im Vordergrund. Unternehmen können sich auf die methodisch-didaktischen Qualitäten von zertifizierten Trainern verlassen. Durch die geforderte regelmäßige Rezertifizierung ist außerdem sichergestellt, dass Know-how und Kompetenzen immer auf dem neuesten Stand sind.

Je nachdem, wonach Ihnen der Sinn steht:

Das WIFI-Trainer-Diplom bzw. das WIFI-Trainerzertifikat qualifiziert zudem für eine selbstständige Tätigkeit in Lehre, Training, Management und Beratung. Die meisten Trainerinnen arbeiten als selbstständige Erwerbstätige und üben ihren Beruf entweder hauptberuflich oder stundenweise nebenberuflich aus. Wie heißt es so schön: Alles ist möglich. Und das ist besonders wichtig, wenn’s um die eigene Sinnsuche geht!

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