Eine Szene aus den Simpsons:

Die Familie sitzt im Auto.

Bart und Lisa: Sind wir schon da?
Homer: Ja, gleich.
Bart und Lisa: Sind wir schon da?
Homer: Ja, gleich.
Bart und Lisa: Sind wir schon da?
Homer: Ja, gleich.
Bart und Lisa: Sind wir schon da?
Homer: Nur noch ein Stückchen!
Marge: Bart! Lisa! Wenn ihr euch nicht benehmt, machen wir kehrt und fahren wieder nach Hause.
Homer: Aber Marge!
Marge: Ach, das war nur eine lehre Drohung.
Homer: Achso.

So ähnliche Situationen kennt jeder, der mit dem lieben Nachwuchs zu tun hat. Die Kinder sind gelangweilt, man selbst ist aber an seinen Grenze angelangt. Vor allem bei Schlechtwetter oder in den Ferien wird Kinderbetreuung oft zur Belastungsprobe. Wie immer gilt: Vorbereitung ist alles.

1. Regenwetter? Egal. Outside in!

Oft scheitert die Kinderbetreuung an zu ambitionierten Plänen. Ein Winterwandertag ist geplant, aber der Schneeregen macht einen Strich durch die Rechnung. Ein Grillnachmittag fällt ins Wasser, weil verrückte Würstel im Sturmwind einfach nicht schmecken wollen. Dabei kann man sich Draußen-Erfahrungen auch einfach nach Drinnen holen:

  • Raclette und Co. leisten gute Dienste drinnen – und ist für Groß und Klein eine schöne Erfahrung!
  • Auch ein Indoor-Picknick auf dem Wohnzimmerboden ist eine nette Abwechslung.
  • Ein Zelt im Zimmer aufzubauen lädt zum gemeinsamen Träumen ein, vielleicht vom nächsten Urlaub 🙂
  • Weitere Möglichkeit: darin einen gemütlichen Filmabend einlegen. Besonders lustig wird der Filmabend mit selbstgemachtem Popcorn.

2. Langeweile? Erst mal schauen, was da ist!

Oft kommt Langeweile auf, obwohl viele Spiele und Möglichkeiten noch gar nicht ausgelotet sind. In fast jedem Haushalt gibt es ungelesene Spiele. Wenn nicht, gibt es bestimmt etwas Karton, Kleber und Filzstifte. Dann kann man auch schon loslegen und …

  • einen Brettspiele-Marathon veranstalten …
  • … oder gleich sein eigenes Brettspiel basteln 🙂
  • … das Kleine Ich-bin-Ich noch mal vorlesen …
  • … oder es aus Stoffresten basteln 🙂
  • … auf einer Papierrolle mit Fingerfarben Städte, Landschaften, oder lebensgroße Menschen entstehen lassen.

3. Etwas Neues soll es sein? Bitte sehr!

Doch manchmal geht für die Kleinsten nichts über den Reiz des Neuen. Mit etwas Kreativität kann man selbst Kinder überraschen, die bereits alles zu kennen scheinen:

  • eine Indoor-Schatzsuche veranstalten 🙂 – mit gewieften Instruktionen und Rätselaufgaben kann man eine Bande leicht auf Trab halten
  • eine „Familien-TV-Show“ inszenieren – schließlich sind die nächsten Dancing Stars, Talente und Moderatoren noch im Kindesalter
  • Karaoke singen – die dazugehörigen Musikstücke ohne Gesang gibt es auf Youtube
  • ein kleines Home-Spa für die Kleinsten einrichten – mit einer Gesichtsmaske und Gurkenscheiben auf den Augen wird vielleicht sogar das Haarewaschen oder Zehennägelschneiden erträglicher 🙂

4. Tapetenwechsel!

Nach so vielen Drinnie-Aktivitäten sollte man auch einmal nach Draußen gehen. In jedem Ort gibt es zumindest eines dieser Angebote:

  • … für Unternehmungen in der Stadt
    Neben spontanen Klassikern wie im Einkaufszentrum bummeln, Spaziergänge machen oder dem Kino, gibt es vor allem in größeren Städten viele kulturellen Angebote, Führungen oder Workshops speziell für Kinder.
  • … um Natur pur zu erleben
    Die Natur ruft! Auf zu Ausflügen aufs Land, Wandern in den Bergen oder in den nächsten Kuhstall. Das bringt nicht nur Spaß – sondern auch wertvolle Erinnerungen.
  • … für sportliche Indoor-Aktivitäten
    Neben Indoor-Spielplätzen gibt es mittlerweile fast nichts, was es nicht gibt, das man nicht auch drinnen machen kann: Beachvolleyball, tauchen, bowlen, klettern, Tischtennis spielen,  …

Und: Egal, wo man wohnt, das nächste Hallenbad ist bestimmt auch nicht weit. 🙂

5. Niemand ist aus Zucker!

Es gibt eigentlich kein „schlechtes Wetter“: Rein in die Gummistiefel und den Regenmantel und los geht‘s – Pfützenspringen, dem Prasseln der Wassertropfen lauschen oder das Ende des Regenbogens suchen. Niemand ist aus Zucker!

Im Winter: Bobfahren, Eislaufen, Schlittenfahren, Schneemänner oder Iglus bauen und danach hinein ins Warme mit einer Tasse heißen Kakao. Auch Therme und Hallenbad bieten sich an… oder die Badewanne. 🙂

TippTipp: Kinderbetreuung zum Beruf machen!

Wer etwas Kreativität walten lässt, hat viel Spaß mit Kindern.

Viele Wiedereinsteiger/innen machen Kinderbetreuung deshalb zum Beruf – z.B. als Kindergartenhelfer/innen. Die Ausbildung dafür gibt es natürlich bei den WIFIs – alle Infos hier 🙂